Wappen
In silber zwei schräg gekreuzte blaue Flößerhaken mit goldenen Griffen,
überdeckt mit einem roten Wellenbalken (verliehen durch das Bayerische
Staatsministerium des Innern mit Urkunde vom 14. März 1951 Nr. 30008/17).
Das Wappenverleihungsverfahren wurde schon 1938 eingeleitet, jedoch wegen des
Kriegsausbruchs nicht fortgeführt und erst 1951 abgeschlossen. Die Flößerhaken
mit der für die Gegend typischen Ausformung versinnbildlichen die Flößerei als
den traditionellen Erwerbszweig der Bevölkerung. Für die Rodach steht der rote
Wellenbalken im Schild. Auf diesem Fluss, dem Main und schließlich dem Rhein
ging der Holzreichtum des Frankenwaldes bis nach Holland und über das Meer. Zur
Unterscheidung von Gemeindewappen mit gleichen Motiven wurden für Unterrodach
nicht die Farben des Bamberger Hochstiftswappens, sondern Silber und Rot
gewählt, die man seit langem als fränkische Farben schlechthin anzusehen pflegt
und neueren Forschungsergebnissen zufolge auch die Landesfarben des Hochstifts
Bamberg gewesen sind. (Die Wappen der oberfränkischen Landkreise und Gemeinden,
1963)